In der Haard lauern weiter Gefahren Oelmann kümmert sich in seinem Zuständigkeitsbereich um rund 120 private Waldbesitzer. Noch immer hat er es nicht geschafft, sich ein Bild von allen Flächen zu machen. "Aber ich denke, etwa 90 Prozent der Schäden habe ich mittlerweile gesehen", erzählt der Forstoberinspektor, der immer noch sehr berührt ist vom Ausmaß der Sturmfolgen. Und das ist auch nicht verwunderlich, wenn man die Anzahl der Bäume sieht, die am 18. Januar gefallen sind. Der Förster schätzt, dass allein in seinem Gebiet rund 60000 Bäume dem Sturm zum Opfer gefallen sind. "Kyrill" hat es vor allem auf Kiefern und Lärchen abgesehen. Laubbäume wurden dagegen "geschont".
Er kann nur mit
dem Kopf schütteln, wenn er an die Menschen denkt, die kurz nach dem
Sturm durch die Ein Bild vom Ausmaß der Schäden machen sich auch die Waldbesitzer. Viele waren gar nicht darauf vorbereitet, in der jetzigen Zeit Holz zu vermarkten. "Rund 4000 bis 5000 Kubikmeter Holz werden jährlich verarbeitet. Nach dem Sturm liegt nun das Vier- bis Fünffache auf dem Boden. Es ist zurzeit sehr schwierig, Firmen mit der richtigen Ausrüstung zu finden, aber wir stehen in Verhandlungen. Es wird wahrscheinlich das ganze Jahr dauern, bis wir die Bäume alle vermarkten können", erzählt Oelmann. Besonders bitter sei es, wenn die Kiefern und Lärchen noch nicht das richtige Alter erreicht hätten und eigentlich noch 20 Jahre stehen müssten, um die volle Qualität zu erreichen. Oelmann verweist
in diesem Zusammenhang noch einmal darauf, dass die umgestürzten Bäume
und Äste
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